Moussaka

Irgendwie will der Frühling nicht mehr in die Gänge kommen und ich kann meine Winterjacken und dicken Pullis immer noch nicht wegräumen obwohl wir bereits MAI haben :-/

Bei diesem trüben Wetter muß ich mir den Urlaub auf meinen Teller zaubern und in Erinnerungen schwelgen 😉 Deshalb gab es bei uns vor Kurzem dieses wirklich leckaschmeckare Moussaka ❤

Moussaka

Zutaten (für eine große Auflaufform)

2 große Melanzani

ca. 700g Erdäpfel

2 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

150g Sojaschnetzel fein

ca. 300ml heißes Wasser

1-2 EL Suppenpulver

1 kleine Dose Tomatenstücke (400g)

4-5 EL Tomatenmark

Wasser zum Aufgießen (ca. 400ml)

1 EL Agavendicksaft

Olivenöl

ca. 2 EL getrocknete oder frische italienische Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum)

1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

1/2 TL Zimt

für die Bechamel-Sauce:

2 EL Magarine

4 EL Mehl

ca. 550ml Soja- oder Reismilch (ungezuckert)

Salz, Pfeffer

Muskatnuss

für den Hefeschmelz:

4-5 EL Hefeflocken

2 EL Mehl

etwas Knoblauchpulver

etwas Kurkuma

etwas Paprika, edelsüß

1 TL scharfer Senf

1 EL Olivenöl

1 EL Magarine

ca. 300ml Wasser

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Zuerst die Melanzani in dünne Scheiben schneiden (ca. 1/2cm), auflegen, mit Salz bestreuen und ca. 20 Minuten stehen lassen. Danach gründlich mit Küchenrolle trocken tupfen.

Einstweilen die Sojaschnetzel mit Suppenpulver bestreuen, mit heißem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten stehen lassen. Danach gut ausdrücken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Beides in reichlich Olivenöl anbraten, Sojaschnetzel dazugeben und Tomatenmark unterrühren. Alles unter Rühren einige Minuten anrösten. Danach mit Tomatenstücken und Wasser aufgießen. Agavensirup, Kräuter, Gewürze, Salz und Pfeffer dazugeben und auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Für die Bechamel-Sauce Magarine in einem Topf schmelzen, Mehl mit einem Schneebesen einrühren und unter ständigem Rühren mit dem Pflanzendrink aufgießen und kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. (falls zu dick/ oder dünnflüssig Mehl bzw. Wasser dazu) Auf die Seite stellen.

Erdäpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auflaufform einfetten und Backrohr auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Jetzt abwechselnd Tomatensauce, Erdäpfelscheiben, Melanzanischeiben und Bechamelsauce in die Auflaufform schichten. Mit Erdäpfel abschließen. Für den Hefeschmelz Magarine schmelzen, mit Schneebesen Mehl, Hefeflocken, Paprika, Kurkuma, Knoblauchpulver und Öl unterrühren.

Hefeschmelz über das Moussaka gießen und das Ganze für ca. 60 Minuten ins Backrohr schieben.

Am Besten mit Tzatziki oder einem grünen Salat servieren, genießen und vom nächsten Urlaub träumen. ❤

 

 

 

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Happy Cheeese-Cake <3

Wie die meisten von euch bestimmt schon mitbekommen haben bin ich eine ziemlich große Naschkatze. Normalerweise zieht es mich eher zu den schokoladigen Dingen, aber manchmal muß es eben doch etwas Anderes sein 😉

Ich habe ja schon einige vegane Cheesecakes probiert, aber so recht überzeugen konnte mich bis jetzt keiner. Deshalb war die Freude umso größer als mir Anfang dieser Woche dieses Meisterstück gelungen ist, das auch noch relativ einfach zu machen ist 🙂

 

Cheesecake

Zutaten (für eine 18cm Springform)

Mürbteig:

110g Dinkelkuchenmehl

1 EL Rohrohrzucker

50g Magarine

1 EL Pflanzenmilch (ich habe Hafermilch verwendet)

1 Prise Salz

Fülle:

500g Zitrone/Limette Sojajoghurt (von Alpro)

80ml Hafermilch

20g Stärke

120g Rohrohrzucker

120g Magarine

 

Zubereitung

Für die Fülle das Joghurt in einem mit Küchenrolle ausgelegtem feinen Sieb mindestens 48h über einer Schüssel abtropfen lassen (im Kühlschrank!).

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Magarine und Milch dazugeben und solange kneten bis sich eine Kugel formen lässt.

Eine (18cm) Springform einfetten und bemehlen und den Teig mit den Händen gleichmäßig in die Form drücken (der Rand sollte ca. 3cm hoch werden). Mit einer Gabel ein paar mal einstechen und für ca. 15 Minuten bei 160° Umluft blind backen (ein Stück Backpapier darauf legen und mit getrockneten Bohnen oder Kichererbsen beschweren).

Einstweilen für die Fülle Magarine und Zucker schaumig rühren. Nach und nach abwechseln Joghurt und Stärke unterrühren.

Wenn der Boden fertig gebacken ist Backpapier und Bohnen entfernen und die Fülle gleichmäßig in der Form verteilen. Nochmals für ca. 45 Minuten bei 160° Umluft backen.

Nun folgt die härteste Prüfung…

der Kuchen sollte für mindestens eine Stunde rasten 😉

Aber ich verspreche euch es lohnt sich!!! Am besten noch heiße Himbeeren darüber gießen und GENIESSEN 🙂

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Gemüse-Erdnuss-Eintopf

Es regnet, es regnet, es regnet seinen Lauf und wenn`s genug geregnet hat, dann hört es wieder auf…

…bis dahin bleib ich mal in meiner Küche und tröste mich mit leckaschmecka Essen 😉

Gemüse-Erdnuss-Eintopf

Zutaten (für 3-4 Personen)

1 Zwiebel

1/2 Melanzani

1/2 Zucchini

1/2 Karfiol

ca. 100g Sojaschnetzel (die kann man natürlich auch weglassen 😉 )

5 EL Tomatenmark

3 EL Erdnussmus

2 EL Öl

1 TL Cumin

1-2 EL Berberegewürz (von Sonnentor, ist eine Mischung aus: Paprika süß, Knoblauch, Ingwer, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Basilikum, Kardamom, Pfeffer schwarz, Cassia-Zimt, Zwiebelstücke, Piment, Chili)

1 EL Suppenpulver

ca. 1,2l Wasser

Salz

 

Zubereitung

Zuerst die Sojaschnetzel in einer Schüssel mit Suppenpulver bestreuen und mit kochendem Wasser übergießen, ca. 15 Minuten stehen lassen.

Einstweilen Zwiebel und Gemüse in kleine Würfel, bzw. Karfiol in kleine Röschen, schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten. Danach die Melanzanistücke dazugeben und einige Minuten mitrösten. Nun das Tomatenmark und das Berberegewürz in den Topf geben und unter ständigem Rühren 1-2 Minuten mitrösten. Mit dem Wasser aufgießen und das Erdnussmus unterrühren.

Die Sojaschnetzel in ein Sieb gießen und gut ausdrücken. Danach gemeinsam mit den Karfiolröschen in den Topf geben, mit Salz und Cumin würzen und auf niedriger Stufe ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Zucchiniwürfel erst gegen Ende dazugeben, sonst werden sie matschig.

Zum Schluß das Ganze noch einmal kräftig abschmecken (ev. noch Chili dazugeben) und falls es noch nicht cremig genug ist etwas Erdnussmus unterühren.

Auf Tellern anrichten und am Besten mit Couscous genießen.

Habt einen schönen Tag, und lasst euch die Laune nicht verregnen 😉

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Bärlauchstrudel

Guten Morgen 🙂

Letzte Woche habe ich bei einem Ausflug in den grünen Prater zu meiner Freude entdeckt, dass schon der erste Bärlauch sprießt! Natürlich habe ich mich ein paar Tage später, ausgerüstet mit einem Sammel-Sackerl, aufgemacht um den ersten Bärlauch zu sammeln 🙂

Da die Bärlauch-Saison leider nicht allzu lange dauert, gibt es in dieser Zeit ziemlich oft Bärlauch in allen Variationen bei uns (vor Vampiren müssen wir momentan keine Angst haben 😉 )

Gestern gab es auf Wunsch der Lieblingstochter diesen leckaschmecka Bärlauch-Strudel ❤

Also, ab in den Wald zum Bärlauchsammeln!

Bärlauchstrudel

Zutaten (für 3 Personen)

1 Pkg. Blätterteig

ca. 400g frischer Bärlauch

1 Zwiebel

1-2 EL Olivenöl

2 EL getrocknete Paradeiser

ca. 125g eingelegter Tofu (Naturtofu auspressen, in Würfel schneiden und über Nacht in Olivenöl, Kräutern und Knoblauch marinieren)

200g Soja-Naturjoghurt

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Zuerst den Bärlauch gründlich waschen, abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Den Zwiebel schälen und in feine Würfel hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten. Den Bärlauch dazugeben und auf kleiner Flamme so lange unter Rühren dünsten, bis der Bärlauch zusammenfällt. In Streifen geschnittene Paradeiser, Tofuwürfel und Joghurt unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen.

Einstweilen eine Auflaufform mit der Hälfte des Blätterteigs auslegen und ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Bärlauch-Masse einfüllen und gleichmäßig verteilen. Nun mit dem restlichen Blätterteig bedecken und wieder mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Mit etwas Olivenöl bestreichen und ev. mit Schwarzkümmel oder Sesam bestreuen.

Nun kommt das Ganze für ca. 20 Minuten ins Backrohr (der Teig sollte oben schön goldbraun sein).

Am Besten mit einem frischen, knackigem Salat genießen!

Habt einen schönen Wochenstart 🙂

 

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Rosaroter Flammkuchen

An grauen Wintertagen, von denen es meiner Meinung nach zu viele gibt, mache ich mir gerne die Welt etwas bunter und  zaubere ich mir ein bißchen Farbe auf meinen Teller  😉

Versucht es doch auch einmal!

Flammkuchen

Zutaten (für 3-4 Personen)

1 Pkg. Pizzateig

150-200g Cashews

1 kleine rote Rübe

1 Stange Lauch

100g Räuchertofu

1 Zehe Knoblauch

ca. 1 EL Zitronensaft

2 EL Hefeflocken

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Die Cashews für mindestens 2 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Die rote Rübe weich kochen (am schnellsten geht das im Druckkochtopf) und danach schälen und in Würfel schneiden (dabei am besten Gummihandschuhe anziehen, sonst habt ihr den Farbklecks nicht nur auf eurem Teller 😉 )

Danach Cashews, rote Rübe, Knoblauch, Zitronensaft und Hefeflocken mit etwas Wasser mit dem Standmixer (zur Not tut es auch der Stabmixer) zu einer Creme pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lauch in Ringe und Tofu in kleine Würfel schneiden.

Den Pizzateig auf einem Backblech mit Backpapier ausrollen und mit der Creme bestreichen. Lauchringe und Tofuwürfel darauf verteilen und bei 190°C für ca. 15-20 Minuten ins vorgeheizte Backrohr schieben (der Rand sollte leicht gebräunt sein).

Das ganze in Stücke schneiden und entweder noch warm oder später kalt genießen 🙂

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und halte es heute mit den Worten von Astrid Lindgren:

Lasst euch nicht unterkriegen. Seid frech und wild und wunderbar! 🙂

 

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Wärmende Linsen-Mangold-Suppe

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht 🙂

Ich geb zu ich, befinde mich momentan in einer Art Winterschlaf und bin deshalb auch ein bißchen schreibfaul 😉

Aber für alle denen es ähnlich geht wie mir, gibt es heute ein Rezept für eine wärmende wohltuende Linsensuppe, bei der einem so warm wird, dass man fast vergessen könnte wie kalt es draußen ist!

Linsensuppe

Zutaten (für 2-3 Personen)

1 Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch

1,5 Tassen gelbe Linsen

1 EL Öl

1 TL Zucker

1 Dose Paradeiser

1 EL Paradeisermark

5-6 Blätter Mangold

ca. 1,5l Wasser

1 TL Kurkuma

1 TL Cumin

1/2 TL Zimt

Chiliflocken bzw. „Scharfmacher“ von Sonnentor

etwas Zitronensaft

frische Korianderblätter

Salz

 

Zubereitung

Zuerst Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl in einem großen Topf erhitzen und beides darin glasig dünsten. Den Zucker dazu geben und karamelisieren lassen (Rühren dabei nicht vergessen!). Tomatenmark ebenfalls zufügen und kurz mitrösten. Nun mit den Dosenparadeisern und dem Wasser ablöschen. Gewürze und die Linsen in die Suppe geben und auf niedriger Stufe ca. 45 Minuten köcheln lassen. Mangold waschen, die unteren Enden der Stiele entfernen und den Rest in Streifen schneiden. Ebenfalls in den Topf geben, Zitronensaft hineinpressen und zum Schluß das Ganze mit Salz und Chili abschmecken.

Die Suppe in tiefen Tellern oder Schüsseln anrichten und mit etwas frischem Koriandergrün bestreuen. Und wenn man so gerne scharf isst wie ich, noch ordentlich Sriracha daraufgeben 😉 Da wird einem garantiert warm!

Lasst es euch schmecken 🙂

 

 

 

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Tante Tillis Vanillekipferl

Hallo alle miteinander,

ich weiß ich habe schon länger nichts von mir hören lassen, aber mich haben leider die alljährlichen „jetztwirdeswirklichkalt-Viren“ lahm gelegt 😦

Doch nun bin ich wieder so halbwegs fit und in meiner Weihnachtsbackstube wird schon fleißig gearbeitet!

Dieses fantastische Vanillekipferl Rezept stammt von der Großtante meiner liebsten Freundin und für mich sind und bleiben diese Vanillekipferl einfach die Besten die es gibt!

Aber überzeugt euch doch einfach selbst 😉

Vanillekipferl2

Zutaten (für ca 2,5 Backbleche)

150g Magarine (ich verwende Alsan)

80g Rohrohrzucker

80g gemahlene Haselnüsse

210g Dinkelkuchenmehl

1Pkg Vanillezucker (oder ca. 1TL Vanillepulver)

etwas abgerieben Zitronenschale

etwas Zitronensaft

Staubzucker-Vanille-Mischung zum Bestreuen

 

Zubereitung

Zuerst die Magarine mit dem Zucker cremig rühren. Danach die restlichen Zutaten dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie packen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Nun das Backrohr auf 170°C Umluft vorheizen und den Teig in einige ungefähr gleich große Teile teilen. Daraus Rollen mit ca. 1,5cm Durchmesser formen. Die Rollen wiederrum in ca. 1cm dicke Stücke teilen und daraus vorsichtig Kipferl formen. Auf ein mit  Backpapier ausgelegtes Blech legen und für 7-9 min ins Backrohr schieben. Die Kipferl sollten ganz leicht gebräunt sein. Kurz auskühlen lassen und danach mit reichlich Staubzucker-Vanille-Mischung bestreuen!

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